Beschützter Wohnbereich

Von zahlreichen Ärzten der Umgebung befürwortet, wurde dieser Bereich speziell auf die Bedürfnisse demenzkranker Menschen abgestimmt. Dementielle Syndrome, wie zum Beispiel der ausgeprägte Bewegungsdrang, ist oftmals ein Selbstheilversuch. Der demenziell Erkrankte versucht die Wirklichkeit, bzw. das, was er davon begreift, festzuhalten. Er versucht Laufend , Orientierung herzustellen. Diesem Bedürfnis kann in unserer Einrichtung in unserem beschützenden Bereich mit spezial ausgebildetem Personal voll und ganz Rechnung getragen werden, ohne dass der Betroffene sich selbst gefährdet.

Die betreuten Menschen werden in unserer Einrichtung als einzigartige Persönlichkeiten angesehen und seine Lebensqualität durch den überwiegenden Verzicht auf Fixierungsmaßnahmen (Gurte, Gitter, sedierende Medikamente etc.) gesteigert. Auf individuelle Bedürfnisse einzugehen ist eine Herausforderung, der wir uns hier im Seniorenzentrum am Gut  stellen.

Der beschützte Bereich  befindet sich im 2. OG und ist über einen Fahrstuhl bequem zuereichen ist.   Gerade der beschützte Bereich stellt Anforderungen an die Räumlichkeiten, wie zum Beispiel sichere Fenster und Türen, spezielle Ein- und Ausgangsbereiche. Diese Vorrichtungen ermöglichen für den Bewohner ein hohes Maß an Freiheit und Sicherheit in einem selbstbestimmten Umfeld. 

Der Bereich verfügen über verschiedene Räumlichkeiten wie Wintergarten , Aufenthaltsräume mit Fernseher und Radio , Speise und Beschgäftigungsräume ,aber auch räumliche Möglichkeiten für einen Rückzug aus der sozialen Gemeinschaft. Eine sommerlich gestaltete Dachterrasse und gemütliche Sitzecken runden das großzüge Angebot an Aufenthaldsmöglichkeiten ab. 
Diese gemeinschaftlichen Räume zur Knüpfung sozialer Kontakte können von allen jederzeit genutzt werden.
Das eigene Zimmer gibt die Möglichkeit für einen privaten Rückzug.
 
 

 

   Unser Haus beschäftigt Ergotherapeuten und Betreuungskräfte für Bewohner mit demenziellen Erkrankungen. Das Ziel all unserer Bemühungen ist es, die Lebensqualität jedes einzelnen Bewohners zu erhöhen, ihre Gefühls- und Erlebensfähigkeit zu aktivieren und ihnen ein zusätzliches Stück Lebensfreude durch kreative und aktivierende Freizeitgestaltung zu vermitteln. 

 

 

Die Ergotherapeutin als auch die Betreuungskraft entwerfen jeder für sich einen Beschäftigungsplan, der wöchentlich neu gestaltet und auf dem Wohnbereich ausgehängt wird.
Bei gutem Wetter wird meist vom Plan etwas abgewichen, da die Bewohner dann zu einem Spaziergang hinaus begleitet werden. Ansonsten orientiert sich die Teilnahme an der Beschäftigung nach den Vorlieben und Gewohnheiten der Bewohner, aber auch nach der Ausprägung der Demenz.
Schwerst demente Menschen können meist nicht mehr aktiv an Beschäftigungen teilnehmen. Sie sollten aber dennoch Gespräche, Musik und Gerüche wahrnehmen und durch diese Sinneseindrücke Anregung erfahren.
Bewohner, die aus Krankheitsgründen das Bett nicht verlassen können, erhalten Einzeltherapie im Bett oder werden wenn möglich im Liegestuhl in den Aufenthaltsraum gebracht.
Ausflüge und Spaziergänge mit den Bewohnern werden  durch die Ergotherapeutin und Betreuungskraft regelmäßig durchgeführt wenn das Wetter es Zuläßt.
Des Weiteren ist es wichtig, dass es Zeiten gibt, die nicht verplant werden, sondern für spontane Dinge genutzt werden können; es eben nicht immer alles planbar.
Während der Beschäftigung im Wohnbereich ist es den Bewohnern jederzeit möglich das Angebot zu verlassen, umher zu laufen und ggf. wieder zurückzukehren.

Veranstaltungskalender

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Kontakt

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